Serien, die man sehen muss!

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      el_drogo wrote:

      Deine Serie hat mich neugierig gemacht. Ich finde in der ZDF Mediathek allerdings nur die zweite Staffel, ist das bei dir auch so? Oder wo hast du sie geguckt wenn ich fragen darf? Wenn dann möchte ich natürlich schon von vorn beginnen.


      Aktuell scheint tatsächlich nur die zweite in der Mediathek zu sein. Vielleicht ändert sich das noch mal, wenn sie wiederholt wird (müsste demnächst anlaufen aber nur zu unmenschlichen Zeiten um 3 Uhr morgens auf ZDFneo oder so). Wie HappyTime aber sagte, gibt es die erste bei Netflix.
      Man merkt langsam, dass die guten Serien rar werden (wg. Produktionsstop) und gibt sich mit Meterware zufrieden. (Die letzte herausragende Serie war für mich Tales from the Loop, und da hat Esme schon alles dazu gesagt.)
      Also hab ich einige Altlasten abgearbeitet.
      October Faction. Noch ne Comic-Verfilmung. Das Comic ist Avantgarde, die TV-Serie ist Trash, aber guter Trash. Monsterjägereltern müssen sich mit Monstern und, was schlimmer ist, mit ihren pubertierenden Zwillingen rumschlagen. Schlechte Dialoge. Zackige Monsterszenen. Leicht nervige moderne pc-Passagen, aber...
      ...Hammerplottwists, die mich überrascht haben, weil sich die Serie nur sehr vorsichtig ans Comic anlehnt. Serie ist gecancelt.
      7 von 10 Flaschendrehen.
      Russian Doll. Und-täglich-grüßt-das-Murmeltier - Ripoff mit herrlich schräger Heldin, Harry + Sally - Feeling von den pfiffigen Dialogen her, schnell (30 Min Folgen) und intellektuell. Die Serie ist nicht so gut wie ihr Ruf, mir ist sie manchmal zu schnell, ein Reingucken schadet aber keinesfalls.
      8 von 10 Klospiegelszenen.
      HODOR !
      Huch... ich hab ja auch noch ein bisschen nachzutragen. =O

      Prodigal Son
      Hmm... einerseits haben wir hier einen recht generischen CSI/Criminal Minds usw. - Klon mit einer Prise Hannibal.
      Ein genialer aber gestörter Profiler, ein älterer väterlicher Cop, die junge hübsche Polizistin, der brummige Bulle mit dem Herz aus Gold, plus der Vater des genial-gestörten Profilers, der ein soziopathischer Serienkiller ist und in der Forensischen Psychatrie sitzt und Sohnemann immer Hilfestellungen bei seinen Profiles gibt.
      Die Mordfälle sind eigentlich unwichtig. Sie dienen eigentlich nur dazu, dem Protagonsisten Einsicht in seine eigente gestörte Psyche zu bekommen, das Verhälltnis zum Serienkiller-Dad zu beleuchten und verschüttete Erinnerungen freizulegen.
      Auf der anderen Seite haben wir dann allerdings Tom Payne als Malcom, den genial-verstörtem Profiler, der die Rolle mit soviel Freude spielt, dass es Spaß macht zuzugucken. Und Michael Sheen als Serienkiller-Daddy, dessen Good-Omens-engelsgleiche Lächeln gelegentlich zum gefährlichen Psychopathen-Grinsen mutiert.
      Die beiden sind einfach göttlich (Michael Sheen noch ein bisschen mehr) und da macht die Serie dann trotz aller Unzulänglichkeiten Spaß. :)

      Temple
      Britische Serie über einen Chirurgen, der nach dem Tod seiner Frau eine illegale Klinik unter der Londoner U-Bahn (Haltestelle Temple) betreibt. Wobei die Klinik eigentlich ein Deckmantel ist, um illegal nach der Heilung einer Krankheit zu forschen, die seine Frau ins Koma geschickt hat.
      Mit Mark Strong und Carice van Houten hat die Serie starke Hauptdarsteller und ich bin Fan und freue mich, dass eine weitere Staffel bestellt ist.

      Zoey's Extraordinary Playlist
      Zoey ist Programmiererin in einer hippen Firma, ihr Dad ist an einer unheilbaren Locked-In-ähnichen Krankheit erkrankt, sie hat einen besten Kumpel, eine genderfluide Nachbar*in (den Part hab ich dann erst in Folge 5 geschnallt... :whistling: ) und während sie während eines Erdbeben im MRT liegt, bekommt sie eine merkwürdige Superkraft: um sie herum brechen Leute in Singen und Tanzen aus und nur sie kann es sehen...
      Also ja, es wird viel gesungen und getanzt, mal mehr mal weniger gut und manchmal auch einfach fantastisch. :D
      Mit der Zeit erkennt sie, dass sie die gesungenen Probleme der Leute lösen muss, damit sie aufhören, ihr permanent was vorzusingen. Aber positiv ist, dass sie sich auf diese Weise mit ihrem Vater verständigen kann.

      Die Prämisse klingt ein bissl schräg und sie ist es auch. Aber es macht auch einfach Spaß. Eine suße bunte Feelgood-Serie, die aber auch traurige Momente hat. Ich gebe zu, dass ich auch gelegentlich ordentlich geflennt habe... :rolleyes:
      Ich fand es einfach knuffig. Wem sowas gefällt, bitte gucken!

      Dann hatte ich ja schon länger Hell on Wheels auf meiner List und hab es endlich mal gebacken gekriegt.
      Die ersten beiden Staffeln gefielen mir richtig gut, danach hat es etwas abgebaut, hat aber trotzdem noch Spaß gemacht.
      Hab jetzt nen kleinen Anson Mount-Crush (aber nur mit Bart und längeren Haaren!) :whistling:
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".
      ​"Bosch" hat mir gut gefallen. Da werde ich auch die zweite Staffel ansehen. Ich mag vor allem die Romane von Connelly auf denen sie beruht.

      Ich habe meinen eigenen Beitrag mal hervorgekramt.
      Nach der 6. Staffel muss ich sagen, weiterhin starke Serie ohne Leistungsabfall.
      Unbedingt sehenswert - wenn man Crime/Drama mag
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Gangs of London

      Finn Wallace, Londoner Kingpin, der die verschiedenen Gangs an einen Tisch geholt und die Geschäfte unter den Protagonisten aufgeteilt hat und ein Imperium zur Geldwäsche aufgebaut hat, wird erschossen. Sein Sohn und Nachfolger friert alle weitern Aktivitäten, bis der Mörder seines Vaters entlarvt wird. Die Gangs lassen sich das nicht gefallen und alte Feindschaften brechen aus und führen zu einer Gewaltspirale.
      Toller Cast, gut gespielt, außergewöhnliche Fightscenes - Gangs of London hätte eine wirklich tolle Serie sein können...
      Aber hier wurde zuviel gewollt. Bei den ganzen beteiligten Gangs verlor man einfach den Überblick (Iren, Kurden, Pakistani, Albaner, Welsh Traveller und und und), ich wusste hinter kaum noch, wer jetzt eigentlich wohin gehört. Als dann noch eine dänische Söldner-Einheit ins Spiel kam, die für irgendwelche unsichtbaren und undefinierten "Investoren" ins Spiel kamen, war bei mir nur noch so ein WTF :S
      Die anfänglich wirklich gut gemachten Action-Szenen mussten dann offensichtlich jedes Mal aufs Neue übertroffen werden. Was anfangs spannend und anders war, war dann irgendwann nur noch Gewalt um der Gewalt willen... Explodierende Köpfe, Machetenmassaker, ausgiebig gefilmte Folterszenen... Mein Highlight
      Show Spoiler
      war dann der Typ, der von gefühlt 4327 Maschinengewehr-Kugeln in den Rücken getroffen wurde (jeder Treffer demonstriert durch in SloMo herausschießenden, meterlangen Blutfontänen), der eigentlich nur noch einen Smoothie aus Blut und Blei im Oberkörper hätte haben dürfen, läuft immer noch aufrecht und schleppt dabei einen sich wehrenden Typen mit. Er fällt dann erst um, als ihm noch die Beine weggeschossen werden und muss dann noch über einen Kopfschuss endgültig eliminiert werden... :dash:

      Mich hat es dann nur noch genervt und ich hab nur noch weiter geguckt, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.
      Aber immerhin mal Michelle Fairley aka Catelyn Stark mal in einer ganz anderen Rolle als knallharte Gangsterboss-Witwe.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".
      "After Life" St. 2
      Ganz nett, aber nicht mehr. Ich mochte die erste Staffel ganz gerne, die zweite ist mehr vom gleichen, ohne irgendetwas neues oder überraschendes.

      "American Gods", St. 1
      Hat mir gut gefallen. Schon mehr "style over substance", aber mir hat die Stimmung der Serie gefallen. Bin gespannt, wie es in der nächsten Staffel weitergeht.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

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      HappyTime wrote:


      "American Gods", St. 1
      Hat mir gut gefallen. Schon mehr "style over substance", aber mir hat die Stimmung der Serie gefallen. Bin gespannt, wie es in der nächsten Staffel weitergeht.


      Ich habe ein bisschen gebraucht um mit dem Stil von American Gods klar zu kommen. Aber mit der zweiten Staffel hatte mich die Serie und nun warte ich gespannt auf die dritte.

      Ich habe zwei Animes geguckt: Beastars und Erased.
      Beastars ist hat mich mit seiner Prämisse gleich in den Bann gezogen - schaut euch die erste Folge, danach wisst ihr ob die Serie etwas für euch ist. Die Handlung der ersten Staffel ist zufriedenstellend, ich freue mich auf eine zweite.
      Erased hat ein bisschen mehr Zeit gebraucht um mir zu gefallen, aber am Ende war ich ganz zufrieden - besonders da die Serie mit nur einer Staffel zum zufriedenstellenden Ende kommt.
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher

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      Ajantis wrote:

      Ich hab die 1. Folge Mandalorian auf pro7 geschaut, irgendwie hat mich das nicht abgeholt.
      Nochmal laufende Mülleimer-Drioden und den ganzen anderen albernen Kram anschauen den sich Lucas 77 ausgedacht hat und der da zwanghaft verwurstet wird, um die Ultra Fans der 1. Trilogie abzuholen.


      Hat bei mir gut geklappt, ich fühle mich total abgeholt. <3
      I have been despised by better men than you.

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      Altered Carbon (Netflix),
      bedient gekonnt gängige Motive und Ästhetik des Cyberpunk/ Future Noir. Wer Blade Runner, Neuromancer, Ghost in the Shell & Co kennt, wird hier viel vertrautes vorfinden. Hervorheben möchte ich das Set-Design, Special Effekte und Kostüme, die wirklich sehr stylish sind, sowie die cool choreografierten Kampfszenen. Da könnte sich The Witcher eine Scheibe von abschneiden. Mein Hauptkritikpunkt: In Staffel 2 (Stand Episode 3) kommen Worldbuilding und Plot nicht wirklich voran. Aber vielleicht dieses Problem noch gelöst.
      Bei Gelegenheit werde ich mal in die Buchvorlage reinschauen...
      “I: You’re a communist then. S: Let’s say I’m old enough not to be dazzled by Ayn Rand.”

      Kameron Hurley, The Light Brigade

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      Ich kenne die gängigen, aufgezählten Werke und habe auch die Altered Carbon Bücher gelesen.
      Die Umsetzung als Serie steht schon lange oben auf meiner Liste.

      Die Kritik an den Witcher Kampfszenen kann ich nicht nachvollziehen.
      Besonders in der 1. Folge fand ich die großartig, weil realistisch - gefühlt zum ersten Mal in Film und Fernsehen.
      Da hat das Talhofer Herz gejubelt. (Trotz der gelegentlichen Pirouette)
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

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      Dreenan Kel Zalan wrote:

      Die Kritik an den Witcher Kampfszenen kann ich nicht nachvollziehen.


      Ich habs durchwachsen in Erinnerung. Geralt vs. Renfri und Gang hat mir auch gut gefallen. Dann gab es die Folge mit der Drachenjagd oder Vilgefortz gegen Cahir in der letzen Folge. Sicher keine Totalausfälle aber verglichen mit Altered Carbon eher lahm (ich mein nicht allein Choreografie sondern gerade auch die Ausführung). Zu Einflüssen der historischen Kampfkünste Europas kann ich leider nichts beitragen. Mit denen habe ich mich kaum beschäftigt.
      “I: You’re a communist then. S: Let’s say I’m old enough not to be dazzled by Ayn Rand.”

      Kameron Hurley, The Light Brigade

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      Der erste Kampf hatte einen anderen Fight Choreographen, als die restlichen Kämpfe, die von Vladimir Furdik (aka The Nightking) choreographiert wurden.
      Ich hab gelesen, dass beide nicht in der nächsten Staffel dabei sind, aber der Assistent des ersten Typen, dessen Name mir entfallen ist.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

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      Ich weiss ja nicht, bei Altered Carbon ist mir tatsächlich keine Kampfszene besonders in Erinnerung geblieben. Das meiste davon empfand ich zwar als durchaus Ok, aber jetzt nicht als sonderlich hervorzuhebendes Merkmal (eine solide Mischung aus recht vernünftig einstudierten Laien-Choreographien gepaart mit nicht arg zu vielen Schnitten und Wackelkamera). Mich hat eher Joel Kinnaman bei der Stange gehalten, den fand ich ziemlich cool. Deshalb habe ich die zweite Staffel auch schon bei der zweiten Folge abgebrochen, hat mich nicht mehr interessiert.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

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      Habe nun die zweite Staffel von "Altered Carbon" gesehen und muss sagen, dass ich leider extrem enttäuscht bin. Die erste Staffel fand ich großartig, mochte die Prämisse, die spannende Story, die Darsteller und das Design. Bei der zweiten Staffel gefiel mir leider absolut nichts davon. Die Story ist extrem schwach und baut zu keinem Zeitpunkt echte Spannung auf (was wohl daran liegen kann, dass sie für die zweite Staffel einfach mehrere Storylines der folgenden Bücher zusammengeworfen und verwurstet haben, anstatt sich an die Rahmenhandlung der Buchvorlage zu halten), die Darsteller besitzen für mich leider zu keinem Zeitpunkt die Ausstrahlung der Darsteller aus der ersten Staffel, sie reden und benehmen sich - zumindest war das mein Eindruck - auch vollkommen anders als noch in Staffel 1, als habe man es mit komplett anderen Charakteren zu tun und auch das gesamte Design der zweiten Staffel kann mit dem der ersten nicht im Ansatz mithalten. Sehr, sehr schade.
      Lang lebe König Staublin, Herr der Mummers vom geheimnisvollen Volk der Doom.

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      @el_drogo

      Ich weiß nicht so recht, was mit " Laien-Choreographien" gemeint ist. Ich meine, die Limb Destructions und Take Downs, die in den Kampfszenen von Altered Carbon gezeigt werden, stammen aus den Filipino Martial Arts. Das ist im Gegensatz zum Historischen Fechten eine lebendige Kampfkunst, d.h. Leute kämpfen tatsächlich noch damit (dass solche Techniken in realer Anwendung etwas anders aussehen, als in Demonstrationen und Choreografien versteht sich von selbst).


      Filipino martial arts are considered the most advanced practical modern
      blade system in the world and are now a core component of the U.S. Army's Modern Army Combatives program and used by the Russian Spetsnaz (special forces). The Government of India used Filipino martial arts to train their Para (Indian Special Forces) of Indian Army, National Security Guard, MARCOS of Indian Navy and Commandos of Central Armed Police Forces.

      Quelle


      Um noch einen anderen Vergleichspunkt zu setzen: Ich habe jetzt einen Großteil der Witcher-Romane gelesen. Die Kämpfe von Geralt, Ciri, Vilgefortz und Bonhart fand ich dort um einiges blutiger und spektakulärer als das was uns meist in der ersten Staffel vom Witcher geboten wurde.


      @Aegon_lebt!

      Mist, jetzt habe ich keine Lust mehr weiterzuschauen.
      “I: You’re a communist then. S: Let’s say I’m old enough not to be dazzled by Ayn Rand.”

      Kameron Hurley, The Light Brigade

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      Ich schieb mal meine Meinung von 2 oder 3 Seiten vorher mal hierhin. :)

      Esmeralda wrote:

      Altered Carbon Staffel 2
      Die erste Staffel gefiel mir ja ganz gut, auch wenn es ein bissl Style over Substance-lastig war. Das hat sich hier jetzt nicht geändert. Dazu kommt dann allerdings, dass ich Anthony Mackie als Takeshi Kovasz echt gähn fand... Und zuviel gelabert hat er auch. Die Fights waren allerdings fein.
      Bei den Bösewichten fand ich die Gouverneurin grottenlangweilig. Man hätte auch ne Schaufensterpuppe dahinstellen können...
      Super fand ich Carrera/Jaeger. Der war stark gespielt. Und der andere Takeshi war auch ziemlich gut. Und Poe uns seine Holo-Freundin.
      Die ersten Folgen gehen auch eher schleppend los, am Ende passiert dann aber doch noch einiges.
      Gesamt betrachtet fand ich die Staffel nicht so schlecht, wie ich erst befürchtet hatte. Kann man gucken.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".
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