Serien, die man sehen muss!

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      penelope wrote:

      Ich habe mich ja schon bei Sabrina gegruselt. Also der neuen Serie. Immerhin.

      Ich auch, das war ja auch manchmal gruselig. Manchmal habe ich mich über den ganzen Satanistenmist aber auch nur geärgert.

      Komischerweise habe ich bei Dracula relativ gut durchgehalten. Der Hänger jetzt in der dritten Folge ist weniger dem Grusel als der geschichte geschuldet. :D
      Ich binge zur Zeit "Hell on wheels".
      Ich freue mich sehr über diese gut produzierte Western-Serie, macht wirklich Spaß.
      Am Anfang war ich etwas verwirrt, irgendwie schien die Serie mittendrin anzufangen. Nach 6 Folgen merkte ich dann, dass der Amazon Player die Serie in Staffel 4 gestartet hatte.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      So, serienmäßig hing ich auch mal wieder an einer englischen Königin. "Victoria" hatte es mir jetzt angetan. Hab' die drei Staffeln in relativ kurzer Zeit durch geschafft. Werde mich jetzt dann mal an "Babylon Berlin" machen. Aber ich glaube, die aktuelle Staffel kann man noch nicht ganz sehen, oder?
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Zomboat
      Eine britische Comedy-Miniserie. Die Zombiekalypse ist in Birmingham ausgebrochen. Zwei Mädels (eine Gamer-Nerd, eine Instagramm-Sternchen) beschließen per Boot nach London zu schippern, weil ja Zombies nicht schwimmen können, denn die eine kennt einen, der da auf einer Insel wohnt. Also schnappen sie sich eins dieser typischen Hausboote, die gerne auf britischen Flüßen rumdümpeln und fahren los. Schnell bekommen sie Gesellschaft von zwei Typen aus London, die auf einem Jungesellenabschied waren und nachhause wollen.
      Leider haben diese Hausboote eine derartig exorbitante Geschwindigkeit, dass die sie verfolgenden Zombies gemütlich am Ufer nebenher dackeln können.
      Ist ein bissl wie Shaun of the Dead. Nichts außergewöhnliches, aber mit dem typisch britisch-skurrilen Humor. Kann man gut weggucken und macht Spaß.

      Banshee. Small Town. Big Secrets.
      Nach 15 Jahren Gefängnis macht sich ein Dieb auf, seine Ex zu finden, für die er sich damals geopfert hat und in den Knast gegangen ist. Abgesehen davon, dass er sie liebt, hat sie auch die 10 Millionen in Diamanten...
      Er findet sie in Banshee, einer kleinen Stadt in Pennsylvania, aber sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Während er in einer Bar sitzt und noch überlegt, wie er weiter vorgeht, kommen ein paar Gangster in die Bar und es kommt zu einer Schießerei, die auch der anwesende neue Sheriff(der erst in den nächsten Tagen den Job übernehmen soll und den dort noch keiner kennt) nicht überlebt. Kurzerhand übernimmt unser Freund dessen Identität und wird zu Lucas Wood und wird zum Sheriff. Schnell legt er sich mit dem örtlichen Gangsterboss an, sein Ex-Gangster-Boss ist auch auf der Suche nach ihm und den Diamanten und bald geht es in der Kleinstadt rund.
      Ich bin mal zufällig auf die Serie gestoßen und habe nicht wirklich damit gerechnet, dass ich die besonders toll finde. Aber nach der ersten Folge war ich am Haken und hab es durchgesuchtet. Ich kann nicht einmal genau sagen, was es war. Der Plot ist relativ berechnenbar, die Darsteller weitgehend nicht so die bekanntesten (Lucas Wood wird von Anthony Starr, dem Darsteller vom Homelander aus The Boyz gespielt). Die Action ist grandios. Der Soundtrack ist fein. Die handelnden Personen sind alle grau, jeder hat sein Geheimnis. Manchmal ist alles ein bissl over the top...
      Außergewöhnlich fand ich die Schnitttechnik. Viele Szenen wurden nicht einfach chronologisch abgefilmt, sondern immer wieder kleine Flashback-Szenen eingefügt (die Flashbacks konnten dann je nach Situation Jahre her sein oder auch nur ein paar Minuten). Wider Erwarten hat es das aber nicht hektisch gemacht, sondern einfach nur besonders und hat einen auch immer aufmerksam gehalten.
      Die letzte Stafffe wollte dann ein bisschen viel auf einmal (ich nehmen an, man hatte noch Stoff für mehr, wurde dann aber eingestellt), aber die losen Enden wurden verbunden, am Ende wurde es ein kleines bisschen rührselig (was ich aber sehr nett fand) und der Abschluss war überzeugend.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Durch mit "Trapped" und "Thiefes of the Wood".
      Beide haben mir viel Spass gemacht. Gerade Trapped ist eine wirklich grundsolide Geschichte, die jedoch zum Ende hin leicht an Spannung verliert, da einem einiges schon zwischendrin klar wird. Also True Detective bleibt klar ganz oben in der Liga.

      Was mir bei meinem 4. mal Mr. Robot aufgefallen ist, ist die Ähnlichkeit zwischen Tyrell Wellick und Sebastian Kurz. Ziemlich sicher sind beide aalglatt und gehen über Leichen. Nur bei dem einen sind sie fiktiv...
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!
      Nachdem ich durch "The Witcher" mal wieder etwas Lust auf Serie entwickelt hatte, habe ich mir Vikings angesehen, also die fünf Staffeln, die bereits auf deutsch erschienen sind (und auf Netflix verfügbar). Das (vorläufige) Ende hat mir ganz gut gefallen, aber insgesamt lässt mich die Serie doch etwas ratlos zurück. Ratlos deshalb, weil der Qualitätsunterschied zwischen den ersten zweieinhalb bis drei Staffeln und der vierten und fünften so gigantisch ist. Einige der schlechten Entwicklungen zeichneten sich bereits während der dritten Staffel ab, nach der Plünderung von Paris findet dann aber der endgültige Abfall statt.

      Im Detail (kann natürlich Spoiler enthalten): Ich mochte die Sets, die Kostüme und die meisten der Figuren. Man hat es geschafft, Sympathieträger im Rahmen der Umstände eines Plünderer- und Kriegervolkes zu schaffen, ohne Whitewashing zu betreiben. Auch wirkt die dargestellte Kultur (inwieweit historisch korrekt sei dahingestellt, ist mir aber ehrlich gesagt weitestgehend egal), in sich kohärent aufgebaut. Insgesamt stimmte die Atmosphäre und ich fand, das besonders das Erzähltempo etwas erfrischendes hatte; man musste nicht erst 10 Folgen warten, bis Ragnar dann mal wirklich nach England segelt und man musste auch keinen drei Staffeln andauernden intriganten Kampf zwischen ihm und Jarl Haraldson ertragen, dass war erfrischend. Genau dieses Erzähltempo wird bei den aufgeblähten Staffeln vier und fünf jedoch zum Problem; ich mag schon die Plots um das Mittelmeer und die Besiedlung Islands an sich nicht besonders (teilweise habe ich sogar vorgespult), aber wirklich genervt hat der Stunden dauernde Verfall der Charaktere - Aslaug wird nach dem Auftauchen Harbards unerträglich, Ragnar wird bereits kurz vor, aber spätestens nach dem Tod von Athlestan unerträglich, Floki wird nach Paris unerträglich...im Grunde muss man diesen Figuren einfach nur Stunde um Stunde dabei zusehen, wie sie melancholisch in der Gegend herumstarren, in Gedanken und Selbstmitleid schwelgen und planlos umherirren. Langweilig ist das einfach wie treffende Wort. Das genaue Gegenteil der ersten Staffeln. Wenn aus diesem Verhalten wenigstens irgendwelche Konsequenzen oder ein passendes Ende werden würde...tatsächlich passiert aber mit Niemanden etwas interessantes. Stattdessen wird die Handlung mit einigen merkwürdigen Ex-Machina Momenten (das Wiederauftauchen Ragnars nach mehreren Jahren, dem Wiederauftauchen Rollos zur Hilfe Ivars, dem Wiederauftauchen Lagerthas als Eroberin) vorangetrieben, die sich im Nachhinein eher noch schlechter zusammenfügen. Man hätte z. B. Floki bei seinem ersten Islandbesuch einfach sterben lassen sollen, damit wäre das auserzählt gewesen. Kombiniert mit dem zusehends merkwürdigen Verhältnis der Serie zu Tod und Sexualität, kann man wohl von einer "Vergame of Thronisierung" sprechen. Okay, wenn Männlein auf Weiblein trifft oder umgekehrt, lässt man sie gerne im Bett landen, klar. Aber warum muss in Konsequenz einer der beiden anschließend auch den halben Freundes-/Feindeskreis und die gesamte Familie der Bekanntschaft nageln? [Torvi, Judith, Astrid, Lagertha, Margrit, fairerweise sollte man mit Björn und Egbert natürlich noch ein paar Männer nennen...] Und dann werden irgendwann am laufenden Bande Leute in aller Öffentlichkeit, ohne Konsequenzen umgebracht. Gut, das gezeigte Wikingervolk hat ein entspannteres Verhältnis zum Tod, trotzdem ist das Schulterzucken mit dem man sich gegenseitig abschlachtet irgendwann witzlos und schwappt ja durchaus auch nach England und Frankreich. Von dem Turbofeminismus, der im frühmittelalterlichen Norwegen herrscht, gar nicht zu reden...

      Klingt irgendwie negativer als ich die Serie insgesamt fand, Vieles war auch gut (z. B. die Verschwörung König Horiks I. oder der Rachefeldzug von Ragnars Söhnen). Im Nachhinein betrachtet ist es einfach schade, dass die Staffeln 4 und 5 so ausgeartet sind. Weniger wäre hier in vielerlei Hinsicht mehr gewesen.

      Post was edited 1 time, last by “Grunkins” ().

      @Grunkins

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      So einfach wäre es nicht gewesen, Floki auf Island sterben zu lassen. Die Serie baut ziemlich frei auf historischen Ereignissen auf und mixt das mit Sagen und Überlieferungen. Ragnar und seine Söhne sind da, als prominente Charaktere aus den Sagas, das Paradebeispiel (was mit Ragnar am Ende passiert und wie seine Söhne darauf reagieren, wusste ich schon vor der ersten Folge :whistling: Aber das nur am Rande). Auf jeden Fall ist auch ein Floki überliefert, der Island entdeckt und der Insel ihren Namen gegeben haben soll. Gleiches gilt für Björns Erkundung des Mittelmeerraums. Ihn einfach sterben zu lassen oder das anders auszuklammern, war da wohl so nicht möglich. Andererseits bleibt halt die Frage, wie Sigurd sich mit einer Axt im Brustbein noch ein Königreich aufbauen soll? So sklavisch halten die Macher sich dann doch nicht an das Quellenmaterial :D

      Mich haben die ersten Staffeln ganz gut unterhalten, aber die zweite Hälfte der fünften Staffel, hat mich erstmal zum aufhören bewogen, weil sich die Geschichte doch irgendwie wiederholt.


      Bei Amazon ist die Serie übrigens schon eine Staffel weiter, allerdings ist die Zählweise dort total Banane (1, 2, 3, 4.01, 4.02, 5.01, etc.), so dass man normalerweise eigentlich von aktuell 8 Staffeln reden würde. Hat vermutlich irgendwelche Budgetgründe, aber ganz schlau werde ich daraus auch nicht.
      Mit einem Probemonat hättest du dann 10 weitere Folgen zum schauen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      No-One wrote:

      AracheonoXis wrote:

      bei meinem 4. mal Mr. Robot

      Echt du hast die Serie vier Mal schon gesehen?

      Ich hätte dazu schreiben sollen, dass ich S1 zum 4. Mal sah. S2 zum 3. Mal und jetzt S3 zum 2. Mal, weil nun auch S4 draussen ist, was ich mir dann direkt im Anschluss gönne ;)

      Und ja, ich denke Mr. Robot hat einen Stammplatz in meiner Top 5 aller Serien.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!

      Brigthroar wrote:



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      Auf jeden Fall ist auch ein Floki überliefert, der Island entdeckt und der Insel ihren Namen gegeben haben soll. Gleiches gilt für Björns Erkundung des Mittelmeerraums. Ihn einfach sterben zu lassen oder das anders auszuklammern, war da wohl so nicht möglich. Andererseits bleibt halt die Frage, wie Sigurd sich mit einer Axt im Brustbein noch ein Königreich aufbauen soll? So sklavisch halten die Macher sich dann doch nicht an das Quellenmaterial :D

      Mich haben die ersten Staffeln ganz gut unterhalten, aber die zweite Hälfte der fünften Staffel, hat mich erstmal zum aufhören bewogen, weil sich die Geschichte doch irgendwie wiederholt.


      Na ja, du sagst es ja selber, es ist zwar irgendwie pseudohistorisch unterlegt, aber doch so dünn und flexibel, dass man die beiden Handlungsstränge auch anders hätte lösen können.
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      Meinetwegen soll Floki mit seinen Schiffen landen und die Besiedlung beginnen, aber dann hätte auch Schluss sein können. Oder man zeigt, wie Björn das Mittelmeer erblickt und fertig.

      Die sechste Staffel soll sich ja dann wieder nach Osten wenden, also würde es mich nicht wundern, wenn man hier noch versucht den Beginn der russischen Geschichte in Kiew zu zeigen, auch wenn das ins nächste Jahrhundert fiele. Mir kam diese rasche Abfolge historischer Ereignisse ohnehin zu dicht vor...die ersten Raubzüge der Wikinger in England, die Plünderung Paris, das Mittelmeer, Island...die Daten scheinen aber ja sogar einigermaßen zu passen, zumindest bei den Anhaltspunkten die man hat. Das Frühmittelalter ist leider mein größter blinder Fleck in Sachen historischen Wissens.


      Bei Amazon ist die Serie übrigens schon eine Staffel weiter, allerdings ist die Zählweise dort total Banane (1, 2, 3, 4.01, 4.02, 5.01, etc.), so dass man normalerweise eigentlich von aktuell 8 Staffeln reden würde. Hat vermutlich irgendwelche Budgetgründe, aber ganz schlau werde ich daraus auch nicht.
      Mit einem Probemonat hättest du dann 10 weitere Folgen zum schauen.


      Das klingt tatsächlich ziemlich Banane, obwohl ich die Staffeln in der Netflix-Variante auch nicht unbedingt geordnet fand. Aber durch die recht sprunghafte Erzählweise macht das glaube ich auch wenig Unterschied. Danke auch für den Tipp, aber ich habe auch erst mal genug und ich glaube auch keinen Probemonat mehr frei :D Bei Netflix bin ich auch eigentlich nur noch, weil es mich fast nichts kostet.
      Zur historischen Stauchung
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      Die meisten Ereignisse sind schon ziemlich nah zusammengelegt worden. Einige Widersprüche gibt es auch mit der Zeitgeschichte und den englischen Königen.
      Richtig übertreiben könnten sie es aber noch, wenn man betrachtet, dass Rollo einen Sohn namens Wilhelm hat :whistling:

      Zeit scheint in der Sendung aber auch ein recht merkwürdiges Konstrukt zu sein. Wenn ich mir anschaue, wie Ragnar in 4, Rollo in 5 und Björn, dem Vorschaubild für Staffel 6 nach, gealtert sind und Lagertha erst im zweiten Teil der fünften Staffel gealtert ist, frage ich mich, was ihr Beauty-Geheimnis ist :D


      Allgemein muss man sich auch immer vor Augen halten, dass die Serie eine Produktion des History Channels ist und den kennt man hier vor allem durch einen Mann mit wirren Harren, der Leuten erzählen will, dass Aliens die Pyramiden gebaut haben.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Post was edited 1 time, last by “Brigthroar” ().

      Verdammt noch mal ich muss mich unglaublich zusammenreissen, Grunkins und Brightroars Beiträge zu Vikings nicht zu lesen. :dash:
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      Ich bin jetzt bei (Netflix)Staffel 4, Folge 15. Ragnar wurde gerade in England umgebracht. Bisher identifizierte ich zwar 1-2 grössere Erzählschwächen, die mich etwas störten, insgesamt jedoch bin ich trotzdem immer noch hoch begeistert von der Serie. Die Figur Ragnars war bis zum bitteren Ende unheimlich toll dargestellt und verliert (im Rahmen seiner mentalen Entwicklung) nichts von seiner Ausstrahlung. Man erahnt zwar natürlich, dass er wohl irgendwann auf einer seiner "Reisen" sterben wird, aber das Wie, Wo und Wann ist nicht wirklich zu erahnen, sehr gut. Die Story nimmt generell einige interessante Wendungen, die natürlich den Zuschauer bei der Stange halten sollen, dabei allerdings nicht wie künstlich aufgeblasene Plot-Twists wirken, sondern sich aus dem Handlungsrahmen ergeben und durchaus nachvollziehbar sind.

      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Pilot-check: Locke & Key (Netflix)

      Wir sind jetzt mittendrin in der goldenen Zeit der Comicverfilmungen, und so langsam kommen die etwas abgelegeneren (Indie-)Comics an die Reihe. Locke & Key ist so eins, ein schönes Horrorcomic, das 2008 so bombig einschlug, dass gleich die Filmrechte verkauft wurden, und damit den Trend setzte, dass so manches Comic seitdem gleich mit dem Hintergedanken an Filmrechte geschrieben wird, denn da liegt die Kohle...
      Schon vor 10 Jahren gab es einen Piloten von Fox, dann einen von Hulu, beide gingen nicht in Serie, jetzt ist Netflix dran. Der Pilot, ich sags mal gleich so hart, kann mit dem Comic nicht mithalten. Aus Lovecraft wurde Matheson im Titel des ersten Bandes bzw. des Piloten, und das steht emblematisch für diese etwas harmlose, Fast-Teeniehorrorstory, die sie aus dem doch ziemlich komplexen Comic gemacht haben. Die Figuren scheinen austauschbar und kommen nicht an die exquisiten Originalzeichnungen heran, den Plot haben wir in Haunting of Hill House schon besser gesehen und trotzdem werden Stephen King-Fans wohl diese Serie gucken, ich weiss auch, warum. :saint:
      Leider überflüssig also, 5 von 10 Veggiewurstbroten, und ich beginne mir langsam Sorgen zu machen um die Verfilmungen der Jeff Lemire - Comics, die bald kommen.
      HODOR !

      AracheonoXis wrote:

      No-One wrote:

      AracheonoXis wrote:

      bei meinem 4. mal Mr. Robot

      Echt du hast die Serie vier Mal schon gesehen?

      Ich hätte dazu schreiben sollen, dass ich S1 zum 4. Mal sah. S2 zum 3. Mal und jetzt S3 zum 2. Mal, weil nun auch S4 draussen ist, was ich mir dann direkt im Anschluss gönne ;)

      Und ja, ich denke Mr. Robot hat einen Stammplatz in meiner Top 5 aller Serien.


      Cool, die Serie ist für mich auch ein Favorit geworden. Ich habe für das Serienfinale auch einen Rewatch von S1- S3 gestartet.
      Bin dir also in Quantität gar nicht so weit hinterher wie ursprünglich gedacht.

      Outlander S4 ist nun auf Netflix verfügbar. :love:
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher
      Doctor Who: Nach der Raum und Zeit erschütternden 5. Folge, und einer etwas durchschnittlicheren danach, hat die Serie mit Folge 7 in meiner Sicht die ideale Mischung aus RTD-(früher Tennant und Eccleston) und altem Doctor Who gefunden, eine psychedelische (oder für Miesepeter: extrem verworrene) Folge voller visueller Gags, Fanservice und vor allem endlich mal eine emotionale Charakterisierung der Companions, die einen zum Weinen bringt. Diese Staffel ist für mich jetzt schon die beste seit der River Song Story.

      Stumptown rationiere ich gnadenlos, weil es so gut ist. Ich habe noch 5 Folgen vor mir (von 13), möchte in dieser Welt leben und die Hauptfiguren in meinem Freundeskreis, und zwar alle. Ich weiss nicht, was noch kommt, hoffe aber auf die Verfilmung des Fussball-Arcs, eine Miniserie des Comics spielt in der Fussballszene von Portland, was sehr interessant war, die beste Umsetzung von Fussball, die ich in Comics bis jetzt gelesen habe. (Ja, unsere Heldin ist auch noch Torfrau und Südkurvenfan.) 10 von 10 überbezahlten Barkeepern. Diese Serie ist ein Geheimtipp, sie ist einfach nur gut, aber kein Mensch scheint sie zu gucken.
      HODOR !

      Post was edited 1 time, last by “hodor” ().

      Ich gucke gerade "For All Mankind". Danke an @hodor für den Tipp. Habe sechs Folgen oder so gesehen und es gefällt mir richtig gut. Kann man einfach mal so gucken, ohne groß nachzudenken. Zwischendurch fällt einem dann wieder was auf, was so nicht passiert ist. Die ersten Szenen sind echt klasse, ich wusste echt nicht was da gerade falsch läuft ^^ (hatte mich jetzt nicht vorher mit der Serie beschäftigt).
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      btw wer es noch nicht gesehen hat, wie ich, The Handmaid's Tale kann man jetzt die ersten beiden Staffeln auch bei Amazon prime schauen, ohne noch ein Zusatzkanal bezahlen zu müssen.
      Schon sehr gut gemacht, aber auch ziemlich bedrückend.
      Aber irgendwie hab ich nach 6 Folgen noch nicht so 100% verstanden wieso man sich in so eine Gesellschaft wandeln konnte. "Nur" wegen vermehrter Unfruchtbarkeit?
      War das 1985 so ein großes Thema? Ich mein gut religiöse Irre gibt es ja überall nicht wenige, auch in den USA, aber das ist schon heftig.
      Vielleicht muss ich doch mal das Buch lesen.

      Ajantis wrote:

      btw wer es noch nicht gesehen hat, wie ich, The Handmaid's Tale kann man jetzt die ersten beiden Staffeln auch bei Amazon prime schauen, ohne noch ein Zusatzkanal bezahlen zu müssen.
      Schon sehr gut gemacht, aber auch ziemlich bedrückend.
      Aber irgendwie hab ich nach 6 Folgen noch nicht so 100% verstanden wieso man sich in so eine Gesellschaft wandeln konnte. "Nur" wegen vermehrter Unfruchtbarkeit?
      War das 1985 so ein großes Thema? Ich mein gut religiöse Irre gibt es ja überall nicht wenige, auch in den USA, aber das ist schon heftig.
      Vielleicht muss ich doch mal das Buch lesen.


      Das Buch sagt noch sehr viel weniger über Gilead. Den Namen z.B. erfährt man erst ganz am Ende. Und es endet am Ende von Staffel 1.
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark