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Fragen

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      Meine Eltern haben mich auch öfter allein gelassen. Auch mit meinem 5,5 Jahre jüngeren Bruder. Da war ich dann 10. Ich kann mich aber auch noch erinnern, dass ich mit etwa 7 mal Versicherungsvertreter in die Wohnung gelassen hatte, obwohl meine Eltern nicht da waren.
      Ich denke, mein Bub würde schon mal klarkommen. Aber wenn halt irgendwas ist ... vllt. will er aus irgendeiner Idee heraus ein Müsli, klettert auf die Küche und fällt runter ... denen wird auch schnell mal langweilig und dann fällt ihnen irgendein Mist ein.
      Ich kann's aber verstehen, dass du da erst mal gefrustet bist, wenn die Pläne für's Wochenende flöten gehen. Ich hoffe, ihr hattet trotzdem ein schönes Wochenende.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Bis jetzt gilt zwar weder noch aber solange das ´kapitalistisch´ mal nicht dringend überarbeitet und zurechtgestutzt und den Menschen nicht mal eine Nackenschelle zum Wecken und dann ein Schlag auf den Hinterkopf gegeben wird (Letzteres soll ja das Denkvermögen erhöhen wenn man den Spruch glauben schenken möchte), arbeiten wir uns in unserer menschlichen Selbstbezogenheit & Bequemlichkeit verdammt fleißig darauf zu.
      Bleibt zu hoffen das sich daran mal was ändert oder wir uns ausrotten bzw. gaaanz weit zurückstutzen ehe wir so richtig mit der Weltraumfahrt loslegen. Das bisherige Trauerspiel kann man nun wirklich weder auf andere Planeten verbreiten oder Aliens erzählen/zeigen. Ein erdengroßes Mahnmal für Dummheit aktuell reicht.

      Aegon der X. wrote:

      und den Menschen nicht mal eine Nackenschelle zum Wecken und dann ein Schlag auf den Hinterkopf gegeben wird


      Wie umsetzen?

      Die zentrale Frage ist sicher der Umwelt/Klimaschutz. Unser Wohlstand und Verhalten führt zu unserer Selbstzerstörung. Ansätze es zu ändern gibt es genug, sei es für sich Privat oder von öffentlicher Seite. Aber, dass es wie unsere Politiker (in Österreich) dauernd verlautbaren ohne jeglichen Wohlstandverlust geht, glaube ich ehrlich gesagt nicht.

      kapitalistische Demokratie - gescheitert und zukunftslos?


      Es läuft langsam aus dem Ruder, ist auch der Digitalisierung und Globalisierung geschuldet.

      Gibt es eine praxistaugliche Alternative?
      In unserer Gesellschaft vermag ich keine Indikatoren eines anarchischen Kapitalismus zu erkennen. In Deutschland herrscht eine Soziale Marktwirtschaft, die zwar durchaus einige Defizite aufweist, aber insgesamt doch akzeptabel ist. Reformen sind im Speziellen hinsichtlich des deutschen Steuerrechts geboten (Einführung einer Flat Tax), doch das Thema möchte ich nicht von Neuem vertiefen.

      Ich denke, die in Deutschland lebenden Menschen können und sollten sich des Glücks freuen, einen Wohlstand zu genießen, von einem modernen Gesundheitssystem zu profitieren und auch ansonsten ein komfortables Leben in einer toleranten und liberalen Kultur zu führen. Denn all dies ist nicht selbstverständlich, wie der internationale Vergleich zeigt.

      Allerdings scheint es dem Naturell vieler Menschen zu entsprechen, mit einer Optimierung der äußeren Verhältnisse und Umstände ein zunehmendes Miss­be­ha­gen und eine wachsende Unzufriedenheit zu empfinden... Beispiel: Heute sind die Menschen in den Industrienationen so gesund wie noch nie zuvor. Zu keiner Zeit in der Menschheitshistorie war die durchschnittliche Lebenserwartung in diesen Staaten höher als heutzutage. Und dennoch existieren gerade in diesen Ländern viele Menschen, die in einer geradezu hypochondrisch anmutenden Weise um ihre Gesundheit bangen... Das ist paradox.

      Im Allgemeinen sollten die Menschen wieder einen Zugang zu ihrer eigenen Psyche, zu ihrem wahren Selbst finden. Das würde sich auch positiv auf die politische Landschaft auswirken, denn auch in der Politik aktive Menschen tendieren dazu, ihre inneren Konflikte zu externalisieren, indem sie Selbige auf den Altar der Zeit projizieren und dort ausleben. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele! Hitler sah im jüdischen Volke etwas Parasitäres, das das Deutsche Reich unter anderem ökonomisch auszubluten droht. Was geschehen wäre, wenn er rechtzeitig verstanden hätte, dass die Juden eigentlich nur eine Projektionsfläche für die ihn emotional ausblutende, seine Identität infiltrierende und in Besitz nehmende Bindungsgewalt seiner Mutter darstellte, der er sich aufgrund einer regressiven Fixierung hingab und die er in seiner Jugend aufopferungsvoll umsorgte, ist die Frage.

      Es ist jedenfalls äußerst bedauerlich, dass den psychoanalytisch-tiefenpsychologischen Erkenntnissen zur Struktur und dem Wesen der menschlichen Psyche in den öffentlichen Debatten und Diskussionen kaum eine Relevanz zuerkannt wird! Ich vermute, dass Abwehr, Ängste und Schuldgefühle noch verhindern, dass diese bedeutungsvollen Aspekte auf breiter Basis näher in den Fokus rücken! Ich hoffe aber, dass sich dies schon bald ändern wird.

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      Ist es ein Zeichen von Intoleranz, wenn man Dragqueens nicht mag?

      Das sind gemäß meiner aktuellen naiven Vorstellung sich-gern-verkleidende Menschen, die ein Hobby betreiben ohne psychisch bzw. (im Sinne von Identitätsstiftung oder Transsexualität) tiefgehend emotional mit ihrer Rolle verbunden zu sein.
      I have been despised by better men than you.

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      Das ist doch meistens kein Hobby, das ist Business.
      Ich verstehe deinen Ansatz, hinsichtlich Rücksichtnahme, Pietät, etc. Gegenüber Transgender - oder habe ich dich da doch falsch verstanden?

      Mir ist aber nicht klar, warum Männer, die sich (klischeehaft gesagt) an Shows in Paillettengewändern mit abgefahrenen Frisuren übertriebenen Make-up, etc. erfreuen und dieses gerne darstellen, es nicht tun sollten? Gehört halt auch mit zum individuellen Ausleben eines einzelnen. Ist halt Showbusiness und auch nett anzusehen, wie ich finde; und aufgrund der übertrieben Darstellung doch auch sehr, sehr, sehr weit entfernt von Transgender. Grundlegend hat ja beides nichts mit einander zu tun.

      Schräg ist halt, dass Drag Queens scheinbar gesellschaftlich akzeptierter sind, weil in der öffentlichen Wahrnehmung verbreiteter und wegen der darstellerischen Überspitzung. Verstehe das, wer will.

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      Hmmm.
      Ich versuche es zu erklären.
      Ich gebe mir im Rahmen meiner persönlichen Möglichkeiten Mühe niemanden auf Grund von Eigenschaften zu verletzen, die für die betroffene Person unabänderlich sind. Selbstredend gehören dazu biologisches wie psychologisch bedingtes Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, Herkunft, Erkrankungen oder Behinderungen, Größe und jede Form angeborener Optik.
      Diese zu kritisieren fände ich nieder und destruktiv, weil die betroffene Person meinen Ansichten gegenüber ausweglos ausgeliefert ist.

      Ich habe dagegen keinerlei Hemmungen das Verhalten von Personen auch auf harsche Weise zu kritisieren, weil sie ja zumindest die theoretische Möglichkeit haben es zu ändern. Entsprechend ist Verhaltenskritik selbst in polemischer Form im Grundsatz konstruktiv.

      Deshalb ist für mich wichtig, ob Dragqueen etwas ist das man "ist" oder das man "tut" weil ich nicht den Background habe, um das zu beurteilen.

      Die Zielsetzung ist ja vorliegend nicht eine etwaige Angleichung an das weibliche Geschlecht sondern eindeutig Überspitzung also eine Karikatur. Und in 99% der Fälle keine sonderlich elaborierte. Vom künstlerischen Aspekt der Verkleidung mal abgesehen, den man ja isoliert durchaus bewundern kann, hege ich für die Darsteller entsprechend nicht mehr Sympathien als für Mario Barth*.

      *das ist nicht sehr viel Sympathie. Tatsächlich sehr, sehr wenig Sympathie.

      Ich bin nicht sicher, ob es eine klare Abgrenzung zu Travestiekünstlern gibt, würde aber mal z.B. Lilo Wanders ausnehmen die ich als echte Kunst(!)Figur betrachte, die den Namen so verdient.
      I have been despised by better men than you.

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      Travestiekünstler unterscheiden sich glaube ich von Drag (mein Dummphone will ständig in "Frag" ändern) Queens in Hinsicht auf die Vielzahl der dargestellten Personen (Travestie = viele verschiedene, Drag = immer die eigens erschaffene Kunstfigur).

      Ich denke schon, dass es etwas ist, das man eher tut, anstatt es zu sein - lasse mich dahingehend aber gerne korrigieren, sollte es anders sein. Nur ist dummerweise auch das, was ich leidenschaftlich gerne zur, sei es Rollenspiel, Verkleiden oder Fussball, doch auch ein Teil meiner selbst.
      Ich persönlich hasse ja das Verhalten von besoffenen Fussballfanboys mittleren Alters aufm Weg zum Auswärtsspiel. Doch nur, weil die mir gehörig auf die Nerven gehen, wenn die morgens um halb 11 für Bremen aufm Berliner U-Bahnhof rumgröhlen (erlebtes Beispiel, nix gegen Bremen), heißt das noch lange nicht, dass sie es nicht ausleben können. Dein Anliegen gehört für mich in die selbe Kategorie: Es muss dir nicht gefallen, lassen sollte man sie schon. :)