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Der Frust Thread

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      Narannia wrote:

      Seh' ich da jetzt was zu eng? Ich bin keine dieser Helikopter-Mütter. Ich überwache die nicht ständig, und ich mische mich auch nicht ein, was die in den Betreuungseinrichtungen da so veranstalten. Aber ich will denen vertrauen können, dass meine Kinder dort gut aufgehoben sind.


      Das siehst Du nicht zu eng. Aus meiner Sicht ist mein Sohn das mit Abstand aller aller aller Wichtigste in meinem Leben. Ich hätte auch jeden Tag bedenken ihn da wieder "abzugeben".
      Meiner ist 6 Jahre alt und geht seit August in die erste Klasse, ich kann das zu 100 % nachvollziehen. Und auch ich bin kein Helikopterpapa, meiner geht nach Schulschluss, alleine (oder mit einem Klassenkameraden) zu seiner Oma, und auch jeden Morgen mit seinem Kumpel ohne Elternbegleitung zur Schule (die Allerdings nur eine Straße weiter und etwa 200m entfernt ist, von der Schule zu Oma ist es etwas weniger als 1 km).

      Wie die Betreuer(innen) das so abtun können ist mir unbegreiflich. Zudem man ja auch (zumindest bei uns) mehrere Kontaktnummern angeben musste.
      Facit Omnia Voluntas
      Mann, bin ich froh, dass es zu Zeiten, als mein Sohn noch klein war, Horte geben durfte. Der war gleich neben der Grundschule. Das war auch nicht alles perfekt, aber die Betreuerinnen waren sehr engagiert. Was ich von dieser Ogata höre, so scheint das nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein. Man hat nicht den Mumm klar zu sagen, dass es eben jetzt auch in Deutschland eine Ganztagesschule gibt, aber so richtig einen Hort gibt es auch nicht mehr.

      The Dragonknight wrote:


      Zudem würde jeder der keinen Nachwuchs bekommt mit einer bis zum Ursprung zurückreichenden Familientradition seiner direkten Vorfahren brechen. ;)


      Diese Lücke können meine 513 Millionen europäischer Geschwister schließen. Ich schätze in mir ist nichts drin, was nicht auch in acht Trilliarden anderer Menschen steckt. :whistling:
      scinexx.de/news/biowissen/alle…d-genetisch-eine-familie/

      Seh' ich da jetzt was zu eng? Ich bin keine dieser Helikopter-Mütter. Ich überwache die nicht ständig, und ich mische mich auch nicht ein, was die in den Betreuungseinrichtungen da so veranstalten. Aber ich will denen vertrauen können, dass meine Kinder dort gut aufgehoben sind.
      Mich beschäftigt das jetzt schon die ganzen letzten Tage und ich schlafe schon nicht mehr vernünftig, weil ich immer wieder dran denken muss.


      Ich hoffe, dass ich nicht zu formalistisch klinge, aber ich weiß einfach nicht wie die Rahmenvereinbarung zur Betreuung lautet und ob eine Kontaktaufnahme zu den Eltern (bzw. Ankündigung deinerseits falls die Betreuung nicht in Anspruch genommen wird) fest angedacht ist.
      Die Mittagsbetreuung mal außen vorgelassen - wäre es im Fall eines nicht angetretenen Grundschultags denn üblich sofort die Eltern telefonisch zu verständigen? Zu meiner eigenen Schulzeit wäre das mangels Verbreitung von Handys überhaupt nicht möglich gewesen.
      Das kaputte Telefon kann keinesfalls dein Problem sein.

      Ich glaube, wenn ich ein Zwergi hätte, würde ich ihm für den Notfall so ein Kinderhandy besorgen.
      Auf dem Land wurden wir früher 15km in die Schule gekarrt und es gab immer mal wieder Situationen in denen wir in der Pampa landeten. Und dann hieß es hoffentlich 30 Pfennig und ein Münztelefon zu finden. Was meine Eltern auch nicht gerade begeistert hat.
      I have been despised by better men than you.

      Narannia wrote:

      Was mich jetzt mehr nervt, ist das Verhalten der Betreuer.
      Kann ich verstehen...

      Narannia wrote:

      Und die anderen 6-jährigen Mädels hätten gesagt, dass meine Tochter vom Papa abgeholt worden wäre.
      Ah ja... vom Papa. Oder irgendnem anderen Kerl... als ob die kleinen Dötze das wissen könnten. Ich würde als Betreuerin mich jetzt nicht so auf das Urteil von 6jährigen verlassen. Ich fürchte sogar, dass bei mir in dem Fall sofort ganz ganz laute Alarmglocken schrillen würden.

      Narannia wrote:

      Dabei wurde ich dann damit konfrontiert, dass von einem Schulkind zu erwarten ist, dass sie mit so einer Situation umgehen kann und dann eben zu ihnen zurück gehen hätte sollen.
      Herrje... Das Kind ist sechs Jahre alt und gerade erst in die Schule gekommen. Es mag ja sein, dass es in dem Alter Kinder gibt, die da "richtig" reagieren. Aber da kann man sich doch nicht drauf verlassen.

      Narannia wrote:

      Außerdem sei ihr Telefon kaputt.
      Naja... war wohl heile genug, um einmal auf dein Handy und einmal aufs Festnetz anzurufen. Wenn auch viel zu spät... :S

      Narannia wrote:

      Aber ich will denen vertrauen können, dass meine Kinder dort gut aufgehoben sind.
      Mich beschäftigt das jetzt schon die ganzen letzten Tage und ich schlafe schon nicht mehr vernünftig, weil ich immer wieder dran denken muss.
      Ich kann das sehr gut verstehen. Das ist doch der Alptraum eines jeden Elternteils. Man geht immer wieder im Kopf durch, was alles hätte passieren können...
      Steht das wirklich in den AGB? Unglaublich...
      Ich glaube, ich würde versuchen, eine andere Betreuung zu bekommen, aber ich weiß ja nicht, wie die Chancen da aussehen.
      Fühl dich gedrückt!
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Neben den anderen schon genannten Aspekten des Vorfalls, die hier schon genannt wurden finde ich zudem unverschämt, dass anscheinend erst einmal Vorwürde gemacht wurden, statt erst einmal für die Umstände um Entschuldigung zu bitten. Und dann einem noch die AGB um die Ohren zu knallen. Unverschämt, unprofessionell. Man kann ja gerne seine Sichtweise darlegen, aber das hört sich für mich schon ziemlich gleichgültig und unbeteiligt an.
      Ich selbst hatte mal als Kind eine etwas vergleichbare Situation. Karnevalsfeier im Pfarrsaal von der Kirchengemeinde organisiert. Ich war höchstens 8 und als Musketier verkleidet. Als die Feier vorbei war, war es schon dunkel und unsere Eltern sollten uns abholen. Meine Mutter war zwar nur etwa 5 Minuten zu spät oder so, aber ich entschied mich (aus Langeweile oder auch "aus welchen Gründen auch immer") nach Hause zu laufen. War auch nicht weit.
      Jedenfalls haben meine Mutter und ich mich in der Dunkelheit irgendwie verpasst und ich wurde zu Hause von meinem verdutzten Bruder reingelassen. Meine Mutter war als sie nach Hause kam natürlich auch sauer auf die Aufsichtspersonen, aber vor allem ich habe sehr die Leviten gelesen bekommen.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Als eher faktenaffiner und weniger aufregungsaffiner Mensch habe ich zwischenzeitlich versucht etwas rechtlich möglichst passendes zu finden. Meinem Verständnis nach bestehen in Bayern für die Mittagsbetreuung in etwa die gleichen Regeln wie für die Schulaufsicht selbst.

      frag-einen-anwalt.de/Hat-nicht…ht-verletzt--f217680.html

      Nachtrag:

      Zur Informationspflicht habe ich leider kein rechtliche Handhabe gefunden, nachdem die Lehrerinnen in entsprechenden Foren allerdings einhellig der Ansicht sind, dass die Eltern telefonisch verständigt werden müssen gehe ich stark davon aus, dass das auch so ist.

      Fazit:
      a) Ja, einem sechsjährigen Kind ist zuzutrauen das Schulgelände oder die Mittagsbetreuung nicht unerlaubt zu verlassen, die Aufsichtspflicht endet an der Tür.

      b) Die Aufsicht hat eine Informationspflicht gegenüber den Eltern sobald die Abwesenheit festgestellt wird. Dafür müssen die Eltern ja extra ankündigen, wenn sie das Kind frühzeitig abholen wollen, damit es keine Vermissten gibt. Ich nehme an, das ist bei dieser Betreuung auch so geregelt. Das kaputte Telefon ist entsprechend Tineff.
      Ganz grundsätzlich Tineff - was wollen die bitteschön machen, falls es einen Notfall gibt - Rauchzeichen geben?

      Was ich mir höchstens vorstellen könnte wäre, dass die Aufsicht ein Problem damit hatte die Gruppe zu verlassen um die Eltern des Kindes zu informieren. Eine der Forenlehrerinnen sprach davon zwei Kinder zusammen zum Direktor zu schicken, weil sie sonst die Aufsicht über die anderen Kinder verletzt, aber bei solchen Zwergen dürfte selbst das ein Problem sein. Da muss dann die interne Orga überdacht werden.



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      Post was edited 2 times, last by “Maegwin” ().

      Hmm. Nicht zufriedenstellend, aber ist dann wohl so.
      Aber jetzt mal abgesehen davon, dass die Betreuung aus der Verantwortung raus ist, finde ich es schon ziemlich daneben, das Verschwinden, bzw. das nicht Auftauchen des Kindes in der Betreuung, so gar nicht hinterfragt wurde. Da sagen ein paar ander Kinder "Jo, die wurde vom Papa abgeholt" und man ist beruhigt?
      Und ehrlich gesagt, finde ich das Verhalten der Chefin noch am meisten daneben. Ja, anscheinend wurde wohl versucht, bei den Eltern Klarheit zu bekommen. Würde ich noch gelten lassen. Aber wenn man dann als besorgte Mutter als erstes die AGB, sowie blöde Ausreden (Telefon kaputt... es wurde ja telefoniert) um die Ohren gehauen bekommt, ist das nicht gerade vertrauensfördernd.
      Ich schätze mal, wenn sich die Chefin der Betreuung sich Narannia gegenüber ein bisschen anders verhalten hätte, wäre sie weniger aufgeregt. Man muss ja nicht ein Eingeständnis des völligen Versagens von sich geben, aber Verständnis für die Besorgnis einer Mutter wäre doch schon angebracht gewesen, auch wenn es da keinen Rechtsanspruch drauf gibt.
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      A Game of Thrones, Tyrion I
      Ich weiß nicht, ob du den Beitrag mit oder ohne Nachtrag gelesen hattest - ich habe ja versucht über das Zutrauen und das Benachrichtigen jeweils etwas rauszufinden.
      Hinsichtlich der Benachrichtigungspflicht nehme ich die Betreuung nicht in Schutz - ich würde einem Kindi 15 Minuten Bummelei zugestehen und dann sollte eine Rückfrage erfolgen. Wenn man drei Nummern zur Auswahl hat, dann sollte man die auch zeitnah durchprobieren.
      Meinem Verständnis nach sollte die Polizei benachrichtigt werden, wenn man niemanden erreicht.

      Was den Rest betrifft kann ich beide Seiten ein bisschen verstehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Eltern sich über die Benachrichtigungspflicht hinwegsetzen wenn sie doch spontan am Nachmittag Zeit haben und dann kommt der Zwerg eben zum Einkaufen und zur Oma mit. Die Ankündigung kommt dann drei Tage später oder gar nicht und daran wird sich ausrichten wie stark die Betreuung so einen Vorfall problematisiert. Und diese Wahrscheinlichkeit ist nunmal acht Killionen mal höher als ein Horrorszenario und dürfte dort gelebter Alltag sein.

      Ich denke die Dame wird selbst gemerkt haben, dass sie etwas betriebsblind geworden sind und hat deswegen nicht ganz angemessen reagiert. Vielleicht hatte Narannia aber auch eine gigantische Doppelaxt in der Hand und hat etwas davon gebrüllt, dass Narannias immer ihre Schulden bezahlen - ich weiß nicht in welcher Form sie ihren Unmut immer so ausdrückt!
      Dann wird es mit einem konstruktiven Gespräch schwerer.

      Sorgen um die Zukunft würde ich mir aber nicht machen. Ich denke sowohl der Nachwuchs als auch die Betreuer sind erstmal gründlich sensiblisiert.
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      Maegwin wrote:

      Ich weiß nicht, ob du den Beitrag mit oder ohne Nachtrag gelesen hattest
      Noch ohne den Nachtrag. Inklusive Nachtrag bin ich voll und ganz bei dir.

      Maegwin wrote:

      Ich denke die Dame wird selbst gemerkt haben, dass sie etwas betriebsblind geworden sind und hat deswegen nicht ganz angemessen reagiert.
      Ja, das klingt logisch. Manchmal reagiert man ja offensiv, weil man eigentlich sauer auf sich selbst ist. Nicht sehr professionell, aber nachvollziehbar.

      Maegwin wrote:

      Vielleicht hatte Narannia aber auch eine gigantische Doppelaxt in der Hand und hat etwas davon gebrüllt, dass Narannias immer ihre Schulden bezahlen - ich weiß nicht in welcher Form sie ihren Unmut immer so ausdrückt!
      Na, dann hätte die Dame vielleicht erst recht eher zurückhaltend reagieren sollen. Wenn ich jemanden vor mir stehen habe, der mich anbrüllt und mit einer Doppelaxt wedelt, würde ich dem erstmal alles bejahen und dann versuchen mich irgenwo zu verstecken, wo die olle Axt mir nix tun kann. :D
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      Na, dann hätte die Dame vielleicht erst recht eher zurückhaltend reagieren sollen. Wenn ich jemanden vor mir stehen habe, der mich anbrüllt und mit einer Doppelaxt wedelt, würde ich dem erstmal alles bejahen und dann versuchen mich irgenwo zu verstecken, wo die olle Axt mir nix tun kann.


      Zugegeben - klingt nach Plan.
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      Guten Morgen! Danke für Beiträge! Das beruhigt mich ja schon ein wenig, dass ich da jetzt nicht als hysterisch gelte. :rolleyes:

      Arjen2102 wrote:

      Wie die Betreuer(innen) das so abtun können ist mir unbegreiflich. Zudem man ja auch (zumindest bei uns) mehrere Kontaktnummern angeben musste.

      Ja, das müssen wir ja auch. Man bekommt da von Schule und eben auch von der Mittagsbetreuung ein Formular, in dem man sämtliche Nummern von Personen mit Verwandtschaftsverhältnis zum Kind angeben soll. Was ich auch sehr ausführlich getan habe. Mobil, Festnetz, Büro, Vater, Mutter, Oma, Onkel, ...

      Hildegunda wrote:

      Mann, bin ich froh, dass es zu Zeiten, als mein Sohn noch klein war, Horte geben durfte. Der war gleich neben der Grundschule.

      Die Mittagsbetreuung ist bei uns wie ein Hort. Nur dass das Personal dort nicht pädagogisch ausgebildet sein muss. Bei uns steckt da die Ökumenische Nachbarschaftshilfe dahinter. Und das Gebäude ist komplett neu gebaut direkt neben der Schule. Der Hort ist tatsächlich ein paar Meter weiter weg.

      Maegwin wrote:

      Ich hoffe, dass ich nicht zu formalistisch klinge, aber ich weiß einfach nicht wie die Rahmenvereinbarung zur Betreuung lautet und ob eine Kontaktaufnahme zu den Eltern (bzw. Ankündigung deinerseits falls die Betreuung nicht in Anspruch genommen wird) fest angedacht ist.
      Die Mittagsbetreuung mal außen vorgelassen - wäre es im Fall eines nicht angetretenen Grundschultags denn üblich sofort die Eltern telefonisch zu verständigen? Zu meiner eigenen Schulzeit wäre das mangels Verbreitung von Handys überhaupt nicht möglich gewesen.

      Also in der Schule ist es so, dass die Schule versucht die Eltern zu erreichen, wenn das Kind nicht rechtzeitig zum Unterricht da ist. Erreicht die Schule die Eltern nicht, informiert sie die Polizei. Ansonsten übernehmen das dann die Eltern.

      Maegwin wrote:

      Ich glaube, wenn ich ein Zwergi hätte, würde ich ihm für den Notfall so ein Kinderhandy besorgen.

      Wir sind zwar recht technisch affin hier, aber das wollte ich jetzt tatsächlich noch vermeiden. Wobei ich hier tatsächlich schon so eine Armbanduhr mit Tracker herumliegen hätte ...

      Esmeralda wrote:

      Ah ja... vom Papa. Oder irgendnem anderen Kerl... als ob die kleinen Dötze das wissen könnten. Ich würde als Betreuerin mich jetzt nicht so auf das Urteil von 6jährigen verlassen. Ich fürchte sogar, dass bei mir in dem Fall sofort ganz ganz laute Alarmglocken schrillen würden.

      Das ist eben das, was mich sehr gestört hat an der Sache. Wenn ich die Betreuerin wäre, und da taucht ein Kind nicht auf und ich erreiche die Eltern nicht, dann würde da bei mir die Düse gehen.
      Völlig abstrus wurde gerade das Thema mit dem Papa dann gestern noch. Ich habe beim Einkaufen eine Freundin von mir getroffen und mit ihr darüber geredet. Und habe ihr das eben erzählt, dass die anderen Mädels das mit dem Papa gesagt hätten. Da mischte sich dann die Tochter (4te Klasse, gleiche Betreuungsgruppe wie meine Tochter) ein, und meinte, dass die Mädels gesagt hätten, dass sie mit dem Bruder heimgegangen wäre.
      Mir sind dann da im Nachgang 2 Dinge aufgestossen:
      - Der Bruder hatte am Montag eine Stunde länger Schule als meine Tochter und geht in die gleiche Einrichtung. Das hätte man sehr leicht überprüfen können. Einfach 2 Zimmer weiter gehen.
      - Wie sollen die Mädels das überhaupt gesehen haben? Die Mittagsbetreuung wird von den Schülern durch einen Übergang im ersten Stock des Schulgebäudes erreicht. Wenn sie das Schulgelände verlassen wollen müssen sie an einer völlig anderen Stelle das Gebäude verlassen und dann über den Schulhof. Und das können die gar nicht gesehen haben, wenn sie nicht erst mit meiner Tochter rausgegangen sind. Also das ist auch komisch.
      Aber ich will das alles eigentlich gar nicht noch weiter zerlegen ...

      Esmeralda wrote:

      Naja... war wohl heile genug, um einmal auf dein Handy und einmal aufs Festnetz anzurufen. Wenn auch viel zu spät...

      Sie haben vom privaten Handy aus angerufen. Weswegen ich auch mit der Nummer nichts anfangen konnte.
      Übrigens durfte ich mir in dem Zusammenhang noch vorwerfen lassen, dass ich keine Mobilbox eingerichtet habe. Wobei das nicht stimmt. Mein Mann schimpft jedes Mal, dass die bei mir zu früh anspringt.

      Esmeralda wrote:

      Ich glaube, ich würde versuchen, eine andere Betreuung zu bekommen, aber ich weiß ja nicht, wie die Chancen da aussehen.

      Schlecht. Der Hort hat bei uns eine Warteliste.

      The Dragonknight wrote:

      Neben den anderen schon genannten Aspekten des Vorfalls, die hier schon genannt wurden finde ich zudem unverschämt, dass anscheinend erst einmal Vorwürde gemacht wurden, statt erst einmal für die Umstände um Entschuldigung zu bitten.

      Das hat mich am meisten aufgebracht. Denn ich wollte durchaus konstruktive Kritik anbringen.

      Maegwin wrote:

      Fazit:
      a) Ja, einem sechsjährigen Kind ist zuzutrauen das Schulgelände oder die Mittagsbetreuung nicht unerlaubt zu verlassen, die Aufsichtspflicht endet an der Tür.

      b) Die Aufsicht hat eine Informationspflicht gegenüber den Eltern sobald die Abwesenheit festgestellt wird. Dafür müssen die Eltern ja extra ankündigen, wenn sie das Kind frühzeitig abholen wollen, damit es keine Vermissten gibt. Ich nehme an, das ist bei dieser Betreuung auch so geregelt. Das kaputte Telefon ist entsprechend Tineff.
      Ganz grundsätzlich Tineff - was wollen die bitteschön machen, falls es einen Notfall gibt - Rauchzeichen geben?

      Das ist für mich auch in Ordnung.

      Esmeralda wrote:

      Aber wenn man dann als besorgte Mutter als erstes die AGB, sowie blöde Ausreden (Telefon kaputt... es wurde ja telefoniert) um die Ohren gehauen bekommt, ist das nicht gerade vertrauensfördernd.

      Genau. Es kamen nur Ausflüchte und Rechtfertigungen.

      Maegwin wrote:

      Was den Rest betrifft kann ich beide Seiten ein bisschen verstehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Eltern sich über die Benachrichtigungspflicht hinwegsetzen wenn sie doch spontan am Nachmittag Zeit haben und dann kommt der Zwerg eben zum Einkaufen und zur Oma mit

      Ja, das passiert. Das haben sie mir auch gesagt. Es ist aber natürlich blöd, wenn dann wirklich mal was schief läuft. Ich habe das bei meinem Sohn auch schon vergessen. Er war krank und ich hatte ihn in der Schule abgemeldet. Hatte dann aber vergessen in der Mittagsbetreuung anzurufen, weil man die vor 11:00 nicht erreicht (ironischerweise haben die auch keinen Anrufbeantworter). Die Leitung seiner Gruppe ist da allerdings deutlich mehr auf zack und hat sofort bemerkt, dass mein Sohn fehlt, als die anderen Kinder aus seiner Klasse bei ihm eingetroffen waren. Die haben ihm zwar gesagt, dass er krank ist, aber er hat sich nochmal bei mir rückversichert. So stelle ich mir das vor.
      Ich kann aber auch verstehen, dass das wahrscheinlich zu häufig vorkommt. Dann wurden sie jetzt wenigstens wieder einmal aufgerüttelt.

      Maegwin wrote:

      Vielleicht hatte Narannia aber auch eine gigantische Doppelaxt in der Hand und hat etwas davon gebrüllt, dass Narannias immer ihre Schulden bezahlen - ich weiß nicht in welcher Form sie ihren Unmut immer so ausdrückt!

      :D Nein, ich bin ein friedlicher Mensch. Ich wollte sie erst einmal fragen, welche Nummern sie denn angerufen hätten. Nicht dass ich aus versehen die falsche Nummer aufgeschrieben hatte. Oder die sich vertippt haben. Keine Ahnung. Als ich dann gesehen hatte, dass das alles seine Richtigkeit hatte und sie es aber nicht häufig genug versucht hatten, wollte ich das nochmal ansprechen. Die sollten einfach wissen, dass das nicht in Ordnung ist. Und da gingen die dann eben voll in die Verteidigung. Ja, ich bin dann auch irgendwann lauter geworden. Vorallem der Chefin gegenüber.

      Ich hoffe jedenfalls, dass die Belegschaft da nun sensibilisiert ist. Meine Tochter bekommt jetzt an Tagen, an denen sie in die Mittagsbetreuung gehen soll, ein buntes Band an den Schulranzen gebunden. Als Gedächtnisstütze. Ich hoffe, das hilft.

      Sorry, dass das jetzt so lange geworden ist.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
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